2014 Von Schafen, grünen Hängen, endlichen Weiten, Ruinen und einer Menge Nationalstolz.

ADAC Maps
Mit dem Wohnmobil quer durch Schottland, das klingt zunächst nach einem ganz normalen Urlaub. Spätestens auf schottischem Boden wird klar, das es ein Ausflug in eine über 1000-jährige wechselvolle Geschichte eines stolzen Volkes wird. Doch zunächst gilt es mit einer fürchterlichen Übelkeit auf hoher See klar zu kommen. Ein Sturm auf der Nordsee machte es uns Reisende nicht einfach während der Fährüberfahrt auf der King Seaway`s von Amsterdam-Ijmuiden nach England-New Castle.

Endlich wieder festen Boden unter den Füßen hieß es nun aufpassen: Linksverkehr. Und die passende Beschilderung für alle Schlafmützen:

Schnell noch das Warkworth Castle besichtigt

und schon sind wir in Edinburgh. Edinburgh:

Für den Durchblick zuerst mal die Stadtrundfahrt

und dann nichts wie hin zur Burg  Edinburgh Castle

 

wpid3566-DSC07506-Bearbeitet-Wiederhergestellt.jpg

Von der imposanten Festung hat man einen Ausblick über die ganze Stadt.

 

 

 

wpid1494-DSC07467.jpg

 

Am Horizont ist der Norden zu sehen und genau dorthin soll es gehen, in einen wunderschönen Naturpark. Auf dem Weg liegen unzählige Burgen Ruinen und Schlösser, die richtige Auswahl war nicht einfach, wir entschieden uns zum einen für die schönste Ruine Schottlands, das Dunnotar Castle.

Und zum anderen für ein bewohntes Schloss mit einer bewegten Geschichten, dem Glamis Castle.

Nach einem sehr langen Tag sind wir endlich in Braemar angekommen, mitten im Cairngorms National Park.

wpid1519-DSC07615.jpg

Und hier auch mal die Karte.

 

 

 

Am nächsten Tag war nun erst mal Wandern angesagt: Es war sehr steil und es regnete ununterbrochen.

Unsere Route:

Nach 3 Tagen heißt es wieder Packen, WC leeren, Wasser auffüllen, schnell noch die Stühle zusammen klappen und weiter geht es im Naturpark nach Lonach. Dort wollen wir unbedingt Das Volksfest erleben!  Was bei uns das Schützenfest/Altstadtfest/Sportfest ist, das sind in Schottland die Highland Games. Dazu gehören das Baumstammwerfen ebenso wie das Steinewerfen und der Weitsprung.

Die Jüngeren üben sich im Hochland Tanz, eine Jury bewertet nach strengen Regeln die Tanzelemente.

 

DSC07713 DSC07706  wpid3755-DSC07705.jpg

DSC07671

 

 

Die Besucher tragen  ihre traditionelle Kleidung den Kilt (einen knielangen Rock) zusammen mit dem Sgian Dubh und dem Dirk.

Auf dem Volksfest werden viele verschiedene Lederarbeiten angeboten.

 

 

 

Na ja und dann der Whisky, irgend wie trinken das Alle

Doch die Musik darf auf gar keinen Fall fehlen!

DSC07737

Nach so viel Dudelsack-Musik und kräftigen Kerlen mit ihren Baumstämmen, ging es am späten Nachmittag weiter nach Norden.

 Für uns ist es der nördlichste Ort der Reise, die Region um Inverness, wir werden mit einem  atemberaubender Anblick in`s Land vom Fort Georg aus belohnt, Delphine oder gar Wale haben wir leider keine sichten können, dafür noch eine Burg mit einem sehr schönen Garten.

Noch am gleichenTag kommen wir am größten See, dem Loch Ness, an. Zum Glück haben wir nur ganze 30 Minuten eingeplant, mehr braucht man auch nicht in Drumnadrochit-das Zentrum des „Nessie-Tourismus“ keine Ungeheuer dafür nur Touristen Nepp.

wpid1596-DSC07871.jpg  Das Urquhuart Castle ist eine Ruine und völlig überlaufen, es gibt schöneres.

wpid1598-DSC07873.jpgwpid1600-DSC07893.jpg

 

 

 

 

 

 

Und endlich ist es so weit: das Fotomodel “ Eilean Donan Castle“. Jede „Pose“ wird fotografisch garantiert ein Volltreffer. Alles erscheint wie hinein gemalt in eine Landschaft.

wpid1663-DSC07951_HDR.jpg

Von hier sind es nur noch wenige Kilometer bis zur Skye Bridge. Das Panorama von der Brücke Richtung Insel Skye ist atemberaubend und macht neugierig auf einsame Buchten, Meerestiere, verlassene Leuchttürme, Bilderbuch Sonnnenuntergänge uvm..

Panorama Insel Sky

 

 

 

wpid1614-DSC07984.jpg

 

wpid1615-DSC07988.jpg

Und endlich im Bild eingefangen, allgegenwärtig die schottischen Schafe.

Eine Wanderung zum Old Man Of Storr ist ein unbedingtes muss. Nur 45 m, der Aufstieg, doch die haben es in sich.

wpid1624-DSC07999.jpg wpid1622-DSC07993-Bearbeitet.jpg wpid1620-DSC07997.jpg wpid1618-DSC07990.jpg

Doch der Ausblick belohnt alle mal. Und hier noch einmal der Berg mit der Steinspitze

wpid1633-DSC08003-Bearbeitet.jpgwpid1635-DSC08011-Bearbeitet.jpg

Dieses nette Plätzchen fanden auch andere ganz hübsch!wpid1637-DSC08012.jpg wpid1643-DSC08020.jpg

wpid1639-DSC08015.jpg wpid1649-DSC08016_HDR.jpgUnd Katja mußte unbedingt mal die Steilküste zum Meer hinab klettern, doch wo war der Weg nach oben gleich wieder.

 

 

 

Schnell noch das Dunvegan Castle: Und weiter geht es auf ziemlich engen Straßen („Single Track Road“) zum Neist Point Lighthouse, der westlichste Punkt der Insel. Ein Leuchtturm ist seit 1909 in Betrieb. Zusammen mit dem Felsen Waterstean Head ist es eine imposante Kulisse. Wir hatten Glück und konnten unsere ersten Robben beobachten.

wpid1657-DSC08056.jpgwpid1659-DSC08066_HDR.jpgwpid1653-DSC08054.jpgwpid1655-DSC08055_HDR.jpg

wpid1689-DSC08069.jpg wpid1691-DSC08079_HDR.jpg

 

wpid1693-DSC08087.jpg

wpid1697-DSC08103.jpg

Mit den Leuten von AquaXplore ging es im schnellen Gummiboot zunächst von Elgol auf Skye weit in hinaus auf den Atlantischen Ozean zur Insel Rum, die zu den inneren Hebriden gehört.

Auch hier in dieser Einsamkeit darf ein romantisches Castle nicht fehlen:

<iframe src=“https://www.youtube.com/embed/zpPkS6edGqg“ allowfullscreen=“allowfullscreen“ width=“560″ height=“315″ frameborder=“0″></iframe>

Doch dann konnten wir endlich Seehunde in der Wildnis bestaunen:

Und schon hieß es Abschied nehmen von Skye.

wpid1738-DSC08244.jpgFort Williams, die Stadt am höchsten Berg in Schottland der Ben Navis und wir waren Wandern im Naturpark.

wpid1741-DSC08259.jpg wpid1743-DSC08263.jpg wpid1745-DSC08266.jpg wpid1747-DSC08269.jpg wpid1749-DSC08271.jpg wpid1753-DSC08275.jpg wpid1755-DSC08285.jpg

Mit dem Harry Potter Zug von Fort William nach Mallaig

wpid1762-DSC08513-Bearbeitet.jpg

Das Stalker Castle.

 

 

Die St. Conan’s Church, wir sind durch Zufall auf diese Kirche gestoßen und waren begeistert! Sehr schöne Kirche, die auf jeden Fall einen Besuch wert ist. Bau 1881-1886, also nicht wirklich alt. Eine Kapelle ist symbolisch dem schottischen König Robert de Bruce gewidmet.

Das Kilchurn Castle.

wpid1774-DSC08564_HDR.jpg wpid1776-DSC08566.jpg wpid1777-DSC08567.jpg wpid1780-DSC08570.jpg wpid1782-DSC08572.jpg wpid1784-DSC08573.jpg wpid1786-DSC08575.jpg wpid1788-DSC08576.jpg wpid1790-DSC08581.jpg

 

 

 

 

Die Stadt Inveraray

wpid1792-DSC08587.jpg wpid1796-DSC08607.jpg

 

wpid-DSC08583.jpg

 

 

 

 

Die Seele Schottlands Stirling.

wpid1883-DSC08613_HDR.jpgwpid1804-DSC08626.jpg wpid1806-DSC08635.jpg wpid1808-DSC08636.jpg wpid1814-DSC08642.jpgwpid1810-DSC08640.jpg wpid1816-DSC08652_HDR.jpg wpid1820-DSC08659.jpgwpid1818-DSC08653.jpg wpid1824-DSC08675.jpg wpid1822-DSC08672.jpg

 

 

 

wpid1826-DSC08682.jpg wpid1828-DSC08680.jpg wpid1830-DSC08695.jpg wpid1834-DSC08696_HDR.jpg wpid1840-DSC08724.jpg

Die Schlacht von Stirling Bridge

In Stirling kam es zur zweiten großen Schlacht zwischen Schotten und Engländern. Wallace und Andrew de Moroy führten die schottischen Truppen an. Sie standen an erhöhter Position auf der anderen Seite des Flusses Forth. Die geschätzten 10.000 bis 12.000 Engländer mit ihrer gefürchteten Kavallerie waren den etwa 2.300 Schotten zahlenmäßig haushoch überlegen und besser ausgebildet. Doch sie waren so siegessicher, dass sie den Fluss langsam einer nach dem anderen auf einer kleinen Brücke überquerten, anstatt schnell durch eine seichte Stelle im Fluss zu gehen.

wpid1842-DSC08725.jpg wpid1844-DSC08727.jpg

 

Das Grab von Robert the Bruce in der Abtei in Dunfermline.

wpid1848-DSC08732.jpg wpid1846-DSC08730.jpg

Schon gelesen Dan Brown`s  Bestseller Sakrileg nein? Der filmische Höhepunkt ist die Lösung des Rätsels und das geschieht in der Rosslyn Chapel. Es ist eine gotische Kirche aus dem 15. Jahrhundert. Die Steinmetzarbeiten sind in Schottland einmalig, der Innenraum, in dem leider nicht fotografiert werden darf, ist voller geheimnisvoller Figuren aus der Zeit der Tempelritter und der Freimaurer. Ein muß für Schottlandreisende.

Rosslyn Front

Das war nun tatsächlich die letzte Sehenswürdigkeit, jetzt hieß es nur noch schnell ins Wohnmobil und flott 300 km bis zur Fähre fahren. Und wirklich-wir waren die letzten Zusteiger-Puh, das war ziemlich knapp. Auch auf der Fähre konnten wir uns nicht vom Anblick der Stadt New Castle mit seinen Ruinen trennen.

DSC08792 DSC08807 DSC08810 DSC08819 DSC08829

Nach oben